Eventkoordination 3 min

Was bei der Eventplanung wirklich schiefläuft

Drei Fehler, die sich in der Praxis immer wiederholen

Was bei der Eventplanung wirklich schiefläuft

Wer ein Firmenevent plant, denkt zuerst an Location und Catering. Was dabei oft vergessen wird: die operative Struktur dahinter.

Kein klarer Verantwortlicher

In vielen Unternehmen ist die Eventkoordination auf drei oder vier Schultern verteilt. Alle kommunizieren, aber niemand entscheidet. Das Ergebnis: widersprüchliche Absprachen mit Dienstleistern, verpasste Deadlines, doppelte Buchungen.

Ein einziger interner Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis löst dieses Problem schneller als jede Checkliste.

Zeitpuffer existieren nur auf dem Papier

Viele Planungsdokumente sehen Puffer vor – in der Praxis werden sie bei der ersten Verzögerung aufgebraucht. Wer den Aufbau einer Bühne auf 90 Minuten schätzt, sollte intern mit 130 planen.

Das klingt banal, aber die meisten Veranstaltungspannen entstehen nicht durch Fehler, sondern durch zu knappe Zeitplanung bei reibungslosem Ablauf.

Dienstleister zu spät eingebunden

Technik, Catering und Sicherheit werden häufig erst dann kontaktiert, wenn das Konzept bereits steht. Dann sind Anpassungen teuer oder schlicht nicht mehr möglich.

Wer Dienstleister schon in der Konzeptphase einbindet, bekommt realistischere Einschätzungen – und oft bessere Lösungen als ursprünglich geplant.

Katharina Brenner, Eventmanagerin – Die meisten Probleme am Veranstaltungstag entstehen nicht durch Pech, sondern durch Entscheidungen, die vier Wochen vorher getroffen wurden.